Sara-Ósk frá Stóra-Hófi
Geb.1982 in Island
V: Sörli frá Saudarkróki
M: Gydja frá Seljabrekku
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Ich lernte Sara im Jahre 1999 kennen. Sie war scheu, sehr isländisch und vom Einfangen oder mehr als notwendigem Anfassen hielt sie nichts. Sie war zu dieser Zeit im Besitz von Familie Schlüter, wurde mir jedoch bald geschenkt, denn der Umgang mit ihr war mühsam und auch die Nachkommen konnten ihre damaligen Besitzer nicht überzeugen. Nach diversen gescheiterten Annäherungsversuchen, beschloss ich Sara noch mal decken zu lassen. Kongur frá Wetsinghe war der Auserwählte und es sollte sich auch als eine gute Wahl herausstellen. Und so folgten einige Fohlen im Laufe der nächsten Jahre. Das erste Fohlen war ein Hengst, später Wallach, hübsch, mit viel Behang, fließenden Gängen. Er fand seine neuen Besitzer bereits dreijährig. Zum Anreiten kam er Jahre später wieder und noch heute sind die Eigentümer begeistert von ihm. Es sollten weitere fünf Nachkommen folgen. Alle waren sie vom Pferdestammbuch prämiert. Es waren ausgesprochen wache Fohlen mit viel lockerem Gangpotential und sehr Leichtfüßig. |
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Es stellte sich jedoch die Frage:„ Was tun mit Sara? Wieder raus auf die Koppel, damit sie wieder auswildert und die restliche Zeit „abfrisst“? Reiten?“ Wo ich doch gehört habe, dass selbst namentliche Reiter, weder in Island noch in Deutschland, es geschafft haben sie einzureiten. Mit einem soll Sara sogar bis in die Ostsee gelaufen sein. Sie stand also erst mal. Bis zum Winter 2007, als ich meiner Praktikantin sagte, sie solle sie nun einreiten. Reiten? Kein Problem. Sara ist fein im Maul, eher gemütlich und sehr gelehrig. Fast schon freudig brummt sie allen zu, die nun auf den Paddock kommen und sie mitnehmen wollen. Selbst bei den kleinsten Kindern streckt sie ihre Nase freudig ins Halfter. |
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Sara hat nun wieder eine Aufgabe gefunden, die sie wohl ihr restliches Leben erfüllen lässt. Kinder ab 6 Jahren lernen auf ihr Reiten und erfreuen sich an ihren weichen Gängen, dem guten Tölt und ihrem liebenswerten Wesen. Ich danke Sara für alles was für mich getan hat. Und wenn ich die Freude in ihren Augen sehe und die Freude der Kinder, die sie reiten dürfen, dann geht mir mein Herz auf. |